Gießen: Ermittler der Gießener Polizei bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Die Beamten wollen aufklären, ob eine 29-Jährige in Gießen möglicherweise Opfer einer Straftat wurde. Dies ist zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen weder gesichert, noch auszuschließen.
Die Frau lief am Mittwoch vor Fronleichnam (3.6.) durch die Innenstadt. Aufgrund eines medizinischen Notfalls war sie dabei zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr nicht mehr räumlich orientiert. In dieser Zeit erlitt sie eine Verletzung, deren Entstehung unklar und Gegenstand der Ermittlungen ist.
Die Ermittler wenden sich nun an die Öffentlichkeit in der Hoffnung, dass die Frau, während sie durch Gießen lief, Passanten aufgefallen ist. Diesbezügliche Hinweise helfen den Ermittlern bei der Sachverhaltsklärung.
Vermutlich schwankte die 29-Jährige und musste sich teils an Geländern stützen. Sie soll dabei möglicherweise laut geschrien haben. Die Frau ist 170 cm groß, korpulent und trägt eine Brille. Sie trug an diesem Tag offene, gesäßlange brünette Haare, ein schwarzes Kleid und ein dunkles Oberteil.
Den Erkenntnissen zufolge bewegte sie sich im genannten Zeitraum vermutlich im Bereich zwischen Selterstor und Mathematikum (etwa im Bereich der Alicenstraße, Seltersweg, Liebigstraße, Reichensand, Bahnhofstraße oder der umliegenden Straßen).
Die Ermittler fragen:
-Wem ist die Frau am 3.6. zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr in der Gießener Innenstadt aufgefallen?
-War die Frau alleine oder in Begleitung unterwegs?
-Wer kann Hinweise zu ihrem Laufweg durch die Innenstadt geben?
-Ist sie möglicherweise an anderer Stelle im Stadtgebiet gesehen worden?
Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizei Mittelhessen.


