Gießen: Für fünf Küchenkräfte endete der Arbeitstag am 27. Januar 2026 deutlich früher als geplant. Bei einer hinweisbezogenen Kontrolle eines Restaurants in Gießen stellten Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Gießen fest, dass die Männer keine gültigen Arbeitspapiere vorlegen konnten. Vor Ort trafen die Ermittler insgesamt sechs Personen an, den 49-jährigen deutschen Geschäftsführer sowie fünf kirgisische Küchenhilfen im Alter von 22 bis 26 Jahren. Zwar konnten sich die Angestellten mit einem kirgisischen Reisepass und bulgarischer ID-Card ausweisen, die erforderlichen Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen fehlten jedoch. Die fünf Männer wurden vorläufig festgenommen. An diesem Tag blieb die Küche des Restaurants kalt. Gegen die Arbeiter und gegen den Geschäftsführer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Wer illegal arbeitet oder beschäftigt muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Hinweise werden von uns geprüft und helfen uns solche Fälle aufzudecken“, so Stephanie Auerswald, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Gießen. Die Ausweisdokumente der Betroffenen wurden an die zuständige Ausländerbehörde übergeben, die nun über den weiteren Aufenthalt der Arbeiter entscheidet.
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