Am Freitag (13.02.2026) kam es im Kreis Gießen zu zwei Fällen, in denen Betrüger mit ihrer Masche als falsche Bankmitarbeiter Erfolg hatten. Sie meldeten sich zuvor telefonisch bei ihren Opfern und tischten diesen als angebliche Mitarbeiter der Hausbank eine Geschichte von unrechtmäßigen Bewegungen auf dem Konto der angerufenen Personen auf. Daher sei ein Mitarbeiter der Bank bereits unterwegs, um die Bankkarte und die dazugehörige PIN abzuholen. Nur so könne das Geld zurückgeholt und weitere unrechtmäßige Abbuchungen verhindert werden. In Biebertal und Lollar waren die Betrüger mit dieser Masche am Freitag insgesamt zweimal erfolgreich. Kurz nach der Übergabe von Karte und PIN erfolgten Abhebungen vom Konto der Geschädigten. In einem weiteren Fall händigte das potenzielle Opfer dem Abholer die Karte nicht aus. Bei allen drei Fällen wurde der Abholer als circa 20 – 25 Jahre alt und etwa 160 cm – 165 cm groß beschrieben. Er habe schwarze kurze Haare und einen dunkleren Teint. Bekleidet war der Abholer mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Hose. Zeugen, die Hinweise zu dieser Person geben können, werden gebeten sich an die Gießener Kripo zu wenden (Tel.: 0641 7006-6555). Die Polizei rät dazu, keine Auskünfte über Vermögensverhältnisse zu erteilen. Lassen Sie sich am Telefon von Anrufern nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie selbst bei Ihrer Bank oder der Polizei, auch über Notruf 110, an. Weder die Bank, noch Polizei oder Staatsanwaltschaft werden Sie um Geldbeträge bitten oder Mitarbeiter zu Ihnen schicken, die Bargeld, Wertgegenstände oder ihre Bankkarte samt PIN abholen. Geheime Daten wie zum Beispiel eine PIN bleiben geheim und gehen niemanden aus Sie selbst etwas an! Ziehen Sie, wenn Sie unsicher sind, Verwandte, Nachbarn oder andere Vertrauenspersonen hinzu. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Informieren und sensibilisieren Sie Angehörige über diese Betrugsmaschen. Hinweise zum Schutz vor den gängigen Maschen der Betrüger finden Sie auch unter www.polizei-beratung.de.


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