Gießen: Nicht von seiner allerbesten Seite zeigte sich Montagabend (27.12.) ein 21-jähriger Wohnsitzloser im Bahnhof Gießen.

Der Mann fiel zunächst auf, weil er einem 18-jährigen aus Mengerskirchen (Landkreis Limburg-Weilburg) in der Bahnhofshalle grundlos auf den Kopf schlug.

Anschließend Ärger in einer Regionalbahn

Später folgte eine Auseinandersetzung mit einem Zugbegleiter in einer Regionalbahn an Gleis 1.

Weil er die Mund-Nasenbedeckung nicht tragen wollte, sprach ihn der Bahnmitarbeiter an. Daraufhin kam es zu einer Auseinandersetzung und zu einem körperlichen Übergriff auf den Zugbegleiter. Zusammen mit einem Zeugen konnte der Unruhestifter überwältigt werden. Beamte vom Bundespolizeirevier Gießen nahmen den 21-Jährigen anschließend vorläufig fest.

Für weitere polizeiliche Maßnahmen musste der Mann die Bundespolizisten zur Wache begleiten.

Mit Corona-Infektion gedroht

Bei der Feststellung seiner Identität erzählte er dem Beamten, dass er an Corona erkrankt sei. Dies bestätigte sich allerdings nicht.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 21-Jährigen Deutschen ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Anschließend kam der Mann wieder frei.

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