Gießen: Nachdem Einsatzkräfte einen mutmaßlichen Drogenhändler in der Innenstadt auf frischer Tat festnahmen, sitzt der 39-Jährige nun in Untersuchungshaft. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen sowie verdeckte Maßnahmen der Gießener Polizei.

Diese kamen nicht zuletzt durch wiederholte Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern im Mai ins Rollen. Es häuften sich Hinweise auf vermeintliche Drogengeschäfte im Umfeldbereich der Agentur für Arbeit. Im Rahmen von laufenden Einsatzmaßnahmen in der Innenstadt nahmen Beamte der besonderen Aufbauorganisation die Ermittlungen auf. Anfang Juni nahmen Einsatzkräfte den 39-Jährigen erstmals nach Verdacht des illegalen Betäubungsmittelhandels fest. Mangels vorliegender Haftgründe wurde der Tatverdächtige im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittler behielten ihn jedoch im Fokus. Die Arbeit zahlte sich am 30.6. aus, als Einsatzkräfte den Mann erneut nach Verdacht des Drogenhandels auf frischer Tat festnahmen. Bei seiner Durchsuchung stellten sie 45 Gramm Cannabis sowie 400 Euro Bargeld sicher.

Im Rahmen der sich anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Festgenommenen stellten die Beamten weitere 150 Gramm Cannabis sowie 275 Euro Bargeld sicher. Das Bargeld stammt mutmaßlich aus Drogengeschäften.

Auf Anordnung der Gießener Staatsanwaltschaft führten Beamte den Festgenommenen am Folgetag einem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vor. Der Richter erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.