Gießen: Der „richtige Riecher“ einer Streife der Polizeistation Gießen Nord hat dafür gesorgt, dass ein polizeibekannter Mann nun hinter Gitter sitzt. Am Montag (23.2.) fiel einer Polizistin und einem Polizisten auf ihrer Streifenfahrt ein Mann in der Innenstadt auf, den sie bereits aus zahlreichen vergangenen Eigentumsdelikten kannten. Der Mann schob ein Pedelec. Der Fahrradrahmen war offenbar unprofessionell umlackiert worden. Anzeichen genug, den 40-Jährigen einer Kontrolle zu unterziehen. Der Kontrollierte machte bezüglich der Besitzverhältnisse wenig glaubhafte Angaben. Eine Überprüfung in polizeilichen Systemen ergab schließlich, dass das Rad 2024 als gestohlen gemeldet war. Die Streife nahm den Mann fest und stellte das Pedelec sicher.
Der Festgenommene ist bereits zahlreich mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Allein im Zeitraum der letzten 10 Wochen rechnen ihm Ermittler über 20 Straftaten zu, bei denen Gegenstände im Wert von über 27.000 Euro gestohlen wurden. Die Ermittlungen zu den Fällen dauern an. Folglich schilderten die Beamten den Sachverhalt der Staatsanwaltschaft Gießen. Auf Anordnung dieser wurde der 40-Jährige in der Folge einem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann. Er sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt ein.



