Mittelhessen / Landkreis Gießen: Die Einsatzzentrale, bei der die Notrufe eingehen, und alle anderen Polizeidienststellen in den vier Landkreisen Gießen, Wetterau, Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf hatten am Donnerstag während des Sturmtiefs alle Hände voll zu tun. Fast 100 Einsätze wurden im Zusammenhang mit dem Sturmtief gemeldet. Glücklicherweise wurden, so die bisherigen Erkenntnisse, keine Personen verletzt.


Bild: Polizei Mittelhessen / Unfall Talbrücke bei Langgöns

Im Landkreis Gießen wurden der Polizei etwa 30 Einsätze registriert. Die ersten Anrufe kamen am frühen Morgen gegen 04.30 Uhr. Seit den Mittagsstunden ist es erheblich ruhiger geworden. Größtenteils ging es dabei um Meldungen von auf der Straße liegenden Bäumen und großen Ästen. Im Gießener Aulweg fiel ein Baum auf einen PKW und verursachte so einen Schaden von mehreren Tausend Euro. Ansonsten wurden oftmals Verkehrsschilder oder Baustellenabsperrungen auf die Straße geweht. In der Schubertstraße wurde durch den starken Wind ein Toilettenhäuschen auf die Straße geschoben. Zu einem Unfall mit einem Kleintransporter, der bei der Überfahrt der Talbrücke bei Langgöns (A45) umkippte, kam es am späten Vormittag.


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